Der digitale Papst und seine 5 Gebote an den deutschen Mittelstand

By Susanne Richter | Marketing-Automatisierung

Jun 27
Bild_Papst 5 Gebote an den deutschen Mittelstand

Einfach göttlich, dieser Papst Franziskus. Das sage ich, als eingeschworene Atteistin! Er jammert nicht, dass ihm die Schäfchen weglaufen... oder er nicht mehr hinterher kommt und gibt dem Mittelstand eine Steilvorlage in Sachen Digitalisierung durch´s eigene Tun. Aber nicht der industrielle Mittelstand ist hier gemeint, sondern Du und ich. Sorry: Sie und ich. Unternehmerinnen und Unternehmer im MittlstandsMikroCosmos. Immerhin rund 90 % der etwa 3,6 Millionen Unternehmen!

Die 5 Gebote

# 01 Erreiche so viele Schäfchen, wie möglich und mach, dass sie an Dich glauben

Mit seinen Twitter-Kanälen in 9 Sprachen erreicht der Pontifex weltweit über 40 Millionen Menschen. Damit ist er der wohl prominenteste Influencer auf Erden. Kirchen haben, wie Unternehmen, den Anspruch, möglichst viele Menschen mit ihren Botschaften zu erreichen. Zumeist durch persönliche Kontakte und anlässlich von Gottesdienst- oder Hausbesuchen. Pfarrer kennen ihre Gemeindemitglieder und deren Freuden, Sorgen und Hoffnungen auf diese Weise sehr genau und können sie daher zielgerichtet beeinflussen. Ein großer Trumpf! Doch der Zeitgeist befindet sich im Wandel. Die "Schäfchen" wandern auf die Wiesen sozialer Netzwerke und diskutieren dort kirchliche Themen. Für den Papst keine Frage, ob man sich dieser Bewegung anschließen soll oder nicht. Warum nicht auf einen Schlag Millionen von Menschen erreichen?

Bild Papst als digitaler Influenzer

Die Botschaft an uns lautet deshalb:

Verschließe Dich nicht dem Wandel. Sei menschlich. Sei, wie Du bist und folge Deinen potenziellen Kunden, indem Du sie mit ergreifenden, treffenden Botschaften dort ansprichst und anziehst, wo sie sich befinden, ihre Bedürfnisse genau aufspürst und sie durch vielfältige (digitale) Möglichkeiten in Deinen Bann ziehst. Schreibe aufregende Artikel zu dem, was Du kannst, nutze Emails, mach Umfragen, sprich in der Sprache Deiner Adressaten und unterbreite Deine unwiderstehlichen Angebote auf unwiderstehliche Art und Weise.

# 02 Verbinde beides - Online und die Mensch zu Mensch Beziehung

Sind die Pfarrer und Kirchendienstler nun alle überflüssig, bloß weil der Papst von Rom aus twittert? Keinesfalls. Denn Vertrauen braucht viele Gesichter und Fleisch und Blut. Der Papst fordert die Kirche zwar auf, sich noch mehr den digitalen Medien zu öffnen, «um mit den Menschen von heute im Gespräch zu sein.». Dafür braucht es Dialog und Aufmerksamkeit. Zugleich aber sichert das Vor Ort sein die unschätzbare Möglichkeit, wirklich jeden "mitzunehmen".

Bild Papst online und offline

Die Botschaft an uns lautet deshalb:

Mach Dir zu Nutze, was Menschen aus dem Bereich, in dem Du Expertin oder Experte bist, im Web selbst sagen, schreiben, denken, fühlen und sich wünschen und was sie ärgert. Lerne ihre Einwände kennen und greife sie direkt in Deinen Kundengesprächen auf. Und konzentriere Dich nicht nur um immer neue Kunden, sondern kümmere Dich auch um die, die Dir durch Käufe ihr Vertrauen bereits geschenkt haben. Und gerade dieses aufwendige Unterfangen funktioniert sogar voll automatisiert.

# 03 Rufe Deine Botschaften selbstbewusst in die Welt hinaus

"Trommeln gehört zum Handwerk", wie die schweren gusseisernen Turmglocken zur Kirche. Der Papst hat der Welt etwas zu sagen und nutzt die Möglichkeiten dafür gleich mehrdimensional. Was gibt es besseres, Botschaften viral gehen zu lassen, als die Kanäle bzw. Medien zu nutzen, die sich auch der Kirche nie zuvor so komfortabel boten? Der Papst schafft es, in den Dialog mit Millionen Menschen zu kommen. Er tritt vor sie hin. Nur ein bewegtes Bild. Nur ein Video und die Schar reagiert.

Bild_Papst große Verkündigungen

Die Botschaft an uns lautet deshalb:

Zeig, wer Du bist. Vor der Kamera! Nimm Dein Handy und berichte von Dir. Mach Dich zum Teil Deiner Kunden. Zu dem, was sie bewegt. Bist Du Coach und hilfst Menschen dabei, selbstbewusster durchs Leben zu gehen, dann berichte über Deinen ggf. eigenen schweren Weg dorthin. Menschen werden zur Dir Sympathie empfinden. Nicht alle. Aber die, die Du genau zu Deinen Kunden zählen willst. Und zwar dankbare und loyale Kunden, die den Wert Deiner Produkte oder Dienstleistungen schätzen werden, weil sie Dir folgen.
Nutze Deine Webseite fürs Erstgespräch. Wer das hervorragend umsetzt, ist der junge Tischlermeister Daniel Helm aus Troisdorf. Daniel zeigt seinen Tischlereibetrieb per Video. Er zeigt Videoaufnahmen mit diversen Verarbeitungstätigkeiten und daraus folgenden unterschiedlichen Produktqualitäten. Potenzielle Kunden, die in sein Geschäft kommen, sagen mitunter, dass sie ihn ja bereits kennen würden. Außerdem muss er sich - angesichts seiner recht hochpreisigen Produkte - nicht ständig in seinen Argumentationen wiederholen oder sich rechtfertigen, sondern kann in einer angenehme Gesprächssituation mit dem Kunden schnell zum Kern kommen.

# 04 Schaff Dir einen Hofstaat, der 90 % Deiner Routinen für Dich erledigt

Der Papst verfügt über eine Schar von Leuten, die seine Anweisungen und Ideen umsetzen. Dafür wurden im Vatikan Strukturen geschaffen und längst schon digitale Systeme. Nichts ist schlimmer für solch ein Oberhaupt, als die meiste seiner Zeit im Tagesgeschäft zu versinken und sich gar zu verzetteln. Denn das wichtigste für den, der den Ton angibt, sind strategische Überlegungen, die dazu führen, das "Unternehmen" am Laufen zu halten und zu wachsen.

Bild_Papst Hofstaat

Die Botschaft an uns lautet deshalb:

Erfolgreiche Unternehmer(innen) sind jene, die sich Strukturen schaffen und darauf aufgesetzte Systeme, die für sie arbeiten. Kein Hofstaat mit vielen Menschen, sondern smarte digitale "Helfer", die den Job erledigen. Und zwar rund um die Uhr und ohne Pause.
Email-Marketing im Autopilot-Modus ist das aktuell das mächtigste Instrument, um schnell, rund um die Uhr und zudem komplett personalisiert und damit höchst individuell Menschen zu erreichen. Ob Verbraucher oder B2B. Mit automatisiertem Email-Marketing erreichen Sie Ihre Zielkunden laserscharf.

Doch aufgepasst!
Wenn Sie dieses "irdische" Schlüsselgeheimnis erfolgreichen Email-Marketings nicht kennen, hinter das die meisten Unternehmen, die Email-Marketing betreiben, fataler weise immer noch nicht gestiegen sind, werden Sie die göttliche Power seriösen Email-Marketings nie maximal erfolgreich nutzen können und an Lösungen scheitern, die Ihnen von außen aufgezwungen werden:

Der Papst selbst ist offensichtlich sehr erstaunt über den großen Nachholbedarf im deutschen Mittelstand:

Bild Papst mit Blick auf den deutschen Mittelstand

# 05 Kümmere Dich um höhere Angelegenheiten

Dieses Gebot schließt sich unmittelbar an das vorherige an. Erst wenn - oftmals wiederkehrende - Zeit und Energie fressende Tätigkeiten systemisch angegangen werden, hat man den Blick frei für Herausforderungen. Dieser Papst Franziskus ist ein Paradebeispiel dafür, wie man sich als der Vertreter eines Imperiums all das vom Hals schafft, was einengt und daran hindert, die eigentliche Position auszufüllen. Davon könnte sich auch die politische Elite unseres Landes ein großes Stück "abschneiden". Den Menschen nah sein, ihre Sorgen aufgreifen und zeigen, dass man seine Mission verstanden hat.

Bild_Papst - Höhere Angelegenheiten

Die Botschaft an uns lautet deshalb:

Die Transformation durch Digitalisierung anzunehmen und sie nicht als etwas Abstraktes, Konzern adäquates zu betrachten. Genau, wie der Computer und die Kommunikation über Emails in unseren Arbeitsalltag Einzug hielten, sind Unternehmen jetzt auch reif für die digitale Marketing-Automation.

Treten Sie selbst Ihren Beweis an und prüfen Sie hier, ob diese Behauptung auch für Sie und Ihr Unternehmen gilt. Drängeln Sie sich vor und reservieren Sie sich schon mal Ihren Platz im kostenfreien Webinar "Die Marketing-Revolution der Großen für kleine Unternehmen". Sie werden dann als erste informiert, sobald das Webinar an den Start geht.

Ach ja. Und dann gibt es ja sogar noch ein 6. Gebot!
"Vertrau auf Gott"
Aber das ändern wir ganz schnell in
"Vertrau auf Dich"
Denn die Behauptung des Papstes, dass das Internet ein Geschenk Gottes sei, geht mir nun doch zu weit.

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About the Author

Susanne Richter: 1990 als Versicherungsmaklerin ausschließlich für Unternehmer(innen) in einer speziellen Nische gestartet und dort Expertenstatus erlangt. 2010 Einstieg ins Online-Marketing, um es im eigenen Unternehmern einzusetzen. Leider sehr schlechte Erfahrungen mit Grafik/ Designern und Agenturen erlebt und viel Lehrgeld bezahlt. Seit 2014 nur noch "selfmade" bei der Umsetzung von Online-Marketing unterwegs, durch learning by doing, Lehrgänge, Zertifizierungen vor allem für die Marketing- und Vertriebs-Automation. Inzwischen selbst Expertin für andere. D.h., für Selbständige, Freiberufler, Unternehmen, die sich zeitgemäß der Marketing- und Vertriebs-Automation widmen wollen, ohne sich sämtliche Detailkenntnisse zeitaufwendig selbst aneignen zu müssen und ohne all die Fehler zu begehen und den Frust mit Dienstleistern zu erleben, wie es Susanne Richter erlebt hat. Motto: Marketing- und Vertriebs-Automation - Aus der Praxis für die Praxis

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